Seit 2020 hat die Pandemie die Hochschullehre nicht nur didaktisch verändert. Die vermehrte Nutzung digitaler Medien schlug sich auch sprachlich nieder: Einige neue oder zuvor kaum verwendete Fachbegriffe haben sich verbreitet, und manch ein schon fast in Vergessenheit geratener erlebte eine Renaissance. Doch wie hilfreich können Begriffe heute noch sein, die aus einer Zeit stammen, in der...
Vor Corona fanden hochschuldidaktische Workshops meistens a) ganztägig und b) vor Ort statt. Zudem war c) Transferbegleitung unüblich, vor allem, wenn externe Referent*innen gebucht waren. Lernen fand in Rahmungen statt, die zwar flexibel bespielt, aber selten komplett verlassen wurden.
Durch die Notwendigkeit zur Onlinelehre wurden diese Rahmungen außer Kraft gesetzt: Sie waren entweder...
Das Rollen- und Kompetenzprofil für Hochschuldidaktiker:innen sieht als eine von sieben Rollen die Rolle der Organisationsentwickler:in vor (AG Weiterbildung, 2018). Um als beratende und prozessbegleitende Instanz in einem Veränderungsprozess zugelassen zu werden, benötigt es von drei Seiten (Beratene, Beratende und Leitung) Klarheit und Transparenz in Bezug auf die Variablen Rolle,...
Die durch die Pandemie bedingte verstärkte Nutzung von digitalen Medien im hochschulischen Lehren und Lernen resultiert in veränderten Erwartungen und neuen Praktiken, für die sich auch neue Steuerungsfragen ergeben. Diese beziehen sich z.B. auf Umfang und Qualität der asynchron zur Verfügung zu stellenden Materialien, die Anrechnung auf das Lehrdeputat und die Mindestanteile von Präsenzlehre....
Zu den institutionellen Voraussetzungen, die „gute“ Lehre unterstützen, gehören nicht nur auf hochschuldidaktischer Ebene förderliche Rahmenbedingungen, sondern auch geeignete Personalressourcen - und damit verbunden angemessene Verfahren für deren Auswahl (Becker 2019). Angesichts aktueller Entwicklungen und der veränderten Anforderungen an Hochschullehrende soll daher die Frage nach der...